Jahresdienstversammlung 2015

In der Jahresdienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Emsbüren konnte Gemeindebrandmeister Werner Kley auf ein ereignisreiches Jahr 2014 zurückblicken. Zudem standen viele Beförderungen, Ernennungen, Ehrungen und Verabschiedungen an.

Als Gemeindebrandmeister Werner Kley die Jahresdienstversammlung der Feuerwehr Emsbüren im Rathaus eröffnete, konnte er viele Gäste begrüßen. Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Rat, Kirche, Vereine und Feuerwehrführung waren der Einladung gefolgt. Der Musikzug der Feuerwehr umrahmte die Veranstaltung mit Musikstücke.

In seinem Jahresbericht lies Kley das vergangene Jahr Revue passieren und blickte auf insgesamt 100 Einsätze zurück, die die 75 Einsatzkräfte der Feuerwehr bewältigten. Zudem fielen knapp 3.000 Stunden für Aus- und Fortbildung an. Leider waren bei den 100 Einsätzen auch wieder Tote oder Schwerverletzte zu beklagen, so Kley. All diese Einsätze seien eine starke Belastung für die Kameradinnen und Kameraden. Deshalb dankte er ausdrücklich der Notfallseelsorge und nannte namentlich Marcus Dorste und Marco Lögering. Besonders hob Kley die vier Großbrände hervor. Am Neujahrstag stand in Gleesen ein Schuppen in Vollbrand, im April musste eine in Vollbrand stehende Werkstatt eines Autohändlers gelöscht werden, einen Brand im Hackschnitzelkraftwerk  der Firma Emsflower konnte die Feuerwehr rasch löschen. Beim Großbrand im Lingener Stadtteil Holthausen-Biene leistete die Emsbürener Feuerwehr eine

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Vorsicht Kaminbrand!

Die Tage werden kürzer, die Nächte werden länger. Die kalte Jahreszeit kehrt ein und verdrängt den warmen Sommer. Viele Bürgerinnen und Bürger verbringen diese Zeit vor dem heimischen Kamin. Natürlich ist diese "gemütliche Zeit" vor dem Kamin sehr angenehm. Sie birgt jedoch auch viele Gefahren.

Für die Feuerwehren beginnt damit die "Saison" der Schornsteinbrände. Viele dieser Brände können durch die Einhaltung leichter Regeln vorgebeugt oder gar vermieden werden. Einfache Maßnahmen sorgen dafür, dass die Kaminzeit gemütlich bleibt und nicht zur Tortur wird.

In fachkundigen Kreisen ist dann die Sprache von einem Schornsteinbrand, wenn sich abgelagerter Ruß im Schlot entzündet, der durch unvollständige Verbrennung entstanden ist. Ursache hierfür ist oftmals nicht lang genug abgelagertes, noch feuchtes Brennholz, das im Ofen verfeuert wird. Es bildet sich sogenannter "Glanzruß", welcher innerhalb des Schornsteines brennend aufquillt und diesen dann verstopft. Im Kamin entstehen dann Temperaturen von 1.000°C und höher.

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Interne Fortbildung: patientengerechte Rettung aus verunfallten PKW

Am letzten Samstag, dem 18.10.2014 führte die Freiwillige Feuerwehr Emsbüren in den Hallen der Firma Emsflower eine interne Fortbildung durch. Fortbildungsschwerpunkt war die patientengerechte Rettung aus einem verunfallten PKW. Angeboten wurde dieses Seminar von der Firma Weber Hydraulik. Zwei fachkundige Dozenten führten durch das Seminar.

Die knapp 35 Kameraden und Kameradinnen begannen morgens um 9.00 Uhr mit einer theoretischen Einheit dieses Seminar. In einer eigens dafür gefertigten Präsentation konnten die Dozenten der Firma Weber verschiedene Neuheiten im Bereich der technischen Befreiung von Verunfallten überbringen. Insbesondere die Neuerungen in der Fahrzeugbranche bereiten den Feuerwehren zunehmend Schwierigkeiten, denn die Rettungsgeräte können mit dem Stand der heutigen Technologien nicht immer mithalten. Umso wichtiger ist die Anwendung   alternativer Rettungsmöglichkeiten.

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Feuerwehr Emsbüren probt den Ernstfall

Am Montag, dem 13.10.2014 führte die Freiwillige Feuerwehr Emsbüren zusammen mit dem DRK Ortsverbrand Elbergen und der Höhenrettungsgruppe des Landkreises Emsland eine einsatzrealistische Übung auf dem Gelände der Gasverdichterstation der Firma EON  im Ortsteil Berge durch. Ziel dieser Übung war die Überprüfung der örtlichen Alarmpläne. Weiterhin sollte das Wassernetz auf dem Gelände der Firma auf seine Funktionalität überprüft werden.

Als Ausgangsszenario wurde die FF Emsbüren durch das Auslösen der automatischen Brandmeldeanlage alarmiert. Gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung machten sich daraufhin das HLF 20/16, das LF 16/12 sowie der ELW auf dem Weg zum Einsatzort. Vor Ort wurde den ersten Kräften mitgeteilt, dass es in einer Halle zu einer Verpuffung an einer Maschine kam. Zudem wurden zwei Personen vermisst. Daraufhin wurden weitere Emsbürener Einsatzfahrzeuge zur Einsatzstelle gerufen.

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Leistungswettbewerbe in Gersten

Am vergangenen Samstag, dem 20.09.2014 fanden die Leistungswettbewerbe der Emsländischen Feuerwehren des südlichen Brandabschnittes statt. In diesem Jahr nahmen insgesamt 31 Gruppen teil. Auch die Feuerwehr Emsbüren trat mit einer Gruppe an.

Austragungsort war in diesem Jahr die Gemeinde Gersten. Auf dem Sportplatz an der Bregenbecker Straße konnte die Emsbürener Gruppe trotz großen Aufwands der vergangenen Wochen leider nicht das Ziel erreichen, welches zuvor in Ausblick stand. So reichte es am Ende nur für den 27. Platz.

In den Wochen zuvor traf sich die Gruppe, neben dem normalen Feuerwehrdienst, zwei Mal wöchentlich zum Üben. Diesen zusätzlichen Zeitaufwand wusste Gemeindebrandmeister Werner Kley zu schätzen und bedankte sich bei der Gruppe für dieses zusätzliche Engagement.

Im Endergebnis bleibt festzuhalten, dass viele "unnötige" Fehlerpunkte zu dieser Platzierung führten. Dennoch hatte die Gruppe in den vergangenen Wochen viel Spaß und wuchs zu einer festen Einheit zusammen. Sie wird bei den kommenden Wettbewerben in zwei Jahren wieder "neu angreifen".

In den abschließenden Grußworten stellte Brandabschnittsleiter Alfons Acker das ständig wachsende Niveau der Feuerwehren fest. In diesem Jahr waren alle teilnehmenden Feuerwehren auf hohem Niveau und konnten mit bemerkenswerten Leistungen beeindrucken. Über den anhaltenden Zuspruch an diesen Wettbewerben, sei man sehr froh. Probleme des mangelnden Interesses an diesen Leistungsentscheiden, wie in anderen Landkreisen, kenne man im südlichen Emsland glücklicherweise nicht. 

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