Sommerzeit! Waldbrandzeit!!!

Der Sommer kommt und mit ihm die Wald- und Flächenbrandgefahr. Jedes Jahr fallen unzählige Wälder den Flammen zum Opfer. Oftmals sind die Ursachen auf das Verschulden von Menschen zurückzuführen. Nicht nur der hohe finanzielle Schaden für den Besitzer ist von hoher Bedeutung, auch die Zerstörung des natürlichen Lebensraumes für unzählige Lebewesen ist oftmals damit verbunden. Viele dieser Brände lassen sich durch einfache Tipps und Regeln vermeiden.

Die Feuerwehr Emsbüren weist ausdrücklich darauf hin, in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten besonders umsichtig in unseren Wäldern zu sein. Bereits eine belanglos weggeschmissene Zigarette kann verheerende Folgen haben. Ist erst einmal eine Zündquelle geschaffen, so breitet sich das Feuer in aller Regel rasent schnell aus. Aus dem Grunde herrscht bei der Feuerwehr bei Eingang eines Notrufes über einen Waldbrand die höchste Alarmstufe.

Um nicht in Gefahr zu laufen, einen Wald- oder Flächenbrand zu verursachen, sollten Sie die nachfolgenden Tipps beachten:

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Helfergottesdienst in der St. Andreas Kirche

Zu dem bereits traditionellen Helfergottesdienst trafen sich am vergangenen Freitag (16.05.2014) verschiedene Emsbürener Hilfsorganisationen in der St. Andreas Kirche. Neben der Feuerwehr Emsbüren beteiligten sich auch die DLRG, das THW, die Rettungshundestaffel, das DRK Elbergen sowie die Polizei. In einem ökumenischen Gottesdienst würdigten Dechant Thomas Burke und Pastor Marcus Droste den zahlreich erschienenen Helfen ihr Engagement im  Dienst am Nächsten.

Rund 100 Personen waren der Einladung der zwei Kirchengemeinden gefolgt. Die Feuerwehr beteiligte sich mit allen Abteilungen. So waren neben der Einsatzabteilung, auch die Kinderfeuerwehr, die Jugendfeuerwehr und die Alters- und Ehrenabteilung anwesend. Der Musikzug führte musikalisch durch den Abend.  Bereits seit 10 Jahren führen die Gemeinden im Zweijahres-Rhythmus den Helfergottesdienst durch. So konnte man in diesem Jahr ein kleines Jubiläum "feiern".

Im Mittelpunkt der Messe stand die Zusammenarbeit, die sich bei zahlreichen Einsätzen oftmals bewährt hatte. Viele schlimme Einsatzsituationen, bei denen es oftmals um Leben und Tod geht, sammeln die Kräfte im Laufe der Zeit. Mit diesen Eindrücken umzugehen, ist nicht immer einfach - umso wichtiger ist der Bereich der Notfallseelsorge. Dies verdeutlichten die beiden Vertreter der Kirchengemeinden im Rahmen des Gottesdienstes.

Um zu helfen, braucht man Hände. Dies schilderte  Marcus Droste in seiner Predigt und nahm es sich zum Anlass eine Besonderheit einzubinden. Auf einer Wand wurde Jesus ohne Hände aufgedruckt. Symbolisch drückte jeder Helfer seinen Fingerabdruck auf die Wand. Am Ende formten die Abdrücke die Hände Jesus. Droste brachte damit zum Ausdruck, dass jeder einzelne ein Teil Jesus sei und durch seine Hände geholfen wird.

Nach dem feierlichen Gottesdienst wurde der Abend mit einem gemütlichen Beisammensein beendet. Bei leckerem Essen vom Grill und verschiedenen Kaltgetränken klang der Abend aus.

 

Großbrand am Freitag in Emsbüren

Ein Großbrand auf dem Gelände eines Autoverwertungsbetriebes im Emsbürener Ortsteil Mehringen richtete am Freitagnachmittag hohen Sachschaden an. Um 15.47 Uhr wurde die Feuerwehr Emsbüren von der Einsatzleitstelle in Meppen alarmiert. Zu diesem Zeitpunkt waren schon große schwarze Rauchwolken über dem Emsbürener Himmel zu sehen und ließen bereits auf der Anfahrt einen Großbrand vermuten.

Nachdem die ersten Kräfte eintrafen, fanden sie eine Werkstatthalle auf dem Gelände eines Autohändlers vor, die in voller Ausdehnung brannte. Schnell wurde klar, dass enormer Bedarf an Wasser und Atemschutzgeräteträgern besteht. Der Einsatzleiter entschied sich daraufhin umgehend die Feuerwehren aus Salzbergen und Bramsche zur nachbarschaftlichen Löschhilfe hinzuzuziehen. Oberste Priorität war die Sicherung einer direkt angrenzenden Fahrzeuglackiererei. Was durch einer umfangreichen Riegelstellung auch gelang.

Mit vereinten Kräften konnten die Flammen bekämpft werden. Neben den Feuerwehren aus Emsbüren, Salzbergen und Bramsche waren mehrere DRK SEG-Einheiten aus dem gesamten Emsland, der ABC-Zug des DRK Bawinkel, die Polizei, die Untere Wasserbehörde, Bereitschaftsdienste der EVE und des Wasserverbandes Lingener Land und ein RTW im Einsatz.

Bürgermeister Bernhard Overberg, Fachbereichsleiter Ordnung Uwe Hilling, Regierungsbrandmeister Frank Knöpker sowie Abschnittsleiter Süd Alfons Acker verschafften sich vor Ort einen Eindruck von der Lage.

 

Einen detaillierten Bericht finden Sie hier

 

Jahresdienstversammlung 2014

In der kürzlich stattgefundenen Jahresdienstversammlung (29.03.2014) der Freiwilligen Feuerwehr Emsbüren konnte Gemeindebrandmeister Werner Kley ein beeindruckendes Zahlenwerk präsentieren. Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter den Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Emsbüren, das neben vielen schönen Erlebnissen, leider auch von tragischen Ereignissen überschattet war.

Nachdem der Gemeindebrandmeister die Sitzung pünktlich im Rathaus der Gemeinde Emsbüren eröffnete, konnte er, auch im Namen seines Stellvertreters Thomas Fangmeyer, neben den zahlreich erschienenden Feuerwehrkameraden viele Gäste aus Rat, Politik, Verwaltung, Kirche, Feuerwehrführung und Vereinen begrüßen. In seinem Jahresbericht ließ Kley das vergangene Jahr Revue passieren. Seinen Angaben zufolge gehörten der Feuerwehr Emsbüren im Berichtszeitraum insgesamt 204 Mitglieder an. Unterteilt sind diese in 74 Mitglieder der Einsatzabteilung, 21 Kinder in der Kinderfeuerwehr, 30 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr, 40 im Musikzug, 35 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung sowie 4 Betreuerinnen der Kinderfeuerwehr. Zu insgesamt 149 Einsätzen rückte die Feuerwehr im Jahr 2013 aus. Besonders hob Kley die "Unwetter-Einsätze" im Sommer und Herbst hervor. Aber auch den Großbrand im Asylbewerberheim im Sommer vergangenen Jahres ließ er nicht unerwähnt. In tragischer Hinsicht bleibt den Kameraden und Kameradinnen jedoch auch der Einsatz an der Ems in Erinnerung. Dort musste die Feuerwehr ihren eigenen Feuerwehrkameraden suchen, der nach einem Bootsunglück auf dem Fluss als vermisst galt. Nach langer Suche fanden schließlich Taucher die Leiche. Hier bedankte sich Kley nochmals für das tadellose Zusammenarbeiten.

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Atemschutztraining! Ein voller Erfolg

Insgesamt 9 Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Emsbüren bildeten sich am Samstag, den 08. März 2014, in einem internen Atemschutztraining fort. Dazu hatten 5 Gruppenführer und Ausbilder der Feuerwehr Emsbüren ein großes Rahmenprogramm vorbereitet, das von den Kameraden einiges abverlangte.

Der Bereich des Atemschutzes ist im Feuerwehrwesen einer der wichtigsten und gefährlichsten Bereiche zugleich. Neben sportlicher Fitness sind es körperliche und psychische Belastbarkeit, die für das Tragen von Atemschutz zwingend erforderlich sind. Viele gefährliche und schwierige Situationen können im Alltag auf dem Feuerwehrmann warten und sein Können im höchsten Maße fordern. Umso wichtiger ist die ständige Weiterbildung in diesem Bereich.

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