Leistungswettbewerbe der Emsländischen Feuerwehren

Am kommenden Samstag, den 20.09.2014 finden die Leistungswettbewerbe der emsländischen Feuerwehren des südlichen Brandabschnittes statt. Auch die Feuerwehr Emsbüren nimmt an den Wettbewerben mit einer Gruppe teil. Der Austragungsort in diesem Jahr ist die Gemeinde Gersten.

Ein wochenlanges Training hat die Wettbewerbsgruppe der FF Emsbüren hinter sich, um sich am Samstag gut vorbereitet mit anderen Feuerwehren zu messen. Aufgabe ist das Vortragen eines fehlerfreien Löschangriffes nach den Bestimmungen der Feuerwehrdienstvorschrift 3. Wichtig dabei ist auch die Schnelligkeit, denn innerhalb der Gesamtübung, die nicht länger als 10 Minuten dauern darf, gibt es verschiedene Zeittakte. Im Anschluss müssen noch Sonderprüfungen fehlerlos bewältigt werden. Hierbei gilt es Fragen zu beantworten, Koordinaten zu lesen oder Knoten zu legen.

Die 12-köpfige Gruppe um Gruppenführer Sebastian Borgel tritt am Samstag um 16.30 Uhr auf dem Sportplatz in Gersten (Bregenbecker Straße in 49838 Gersten) an. Um ca. 18 Uhr wird dann im Rahmen der Siegerehrung die Platzierung der Gruppe bekanntgegeben.

Ab 9.30 Uhr treten die Gruppen auf zwei Bahnen an. Wie bereits erwähnt, sind wir als einer der letzten Teilnehmer um 16.30 Uhr an der Reihe. Natürlich sind die Wettbewerbe öffentlich und jeder, der interessiert ist, kann uns in Gersten besuchen. Wir würden uns über möglichst viele Zuschauer sehr freuen.

 

Dienstpläne der Jugend- und Kinderfeuerwehr

Die Dienstpläne der Jugendfeuerwehr und der Kinderfeuerwehr sind nun online und können unter  "Downloads" heruntergeladen werden.

 

Sommerzeit! Waldbrandzeit!!!

Der Sommer kommt und mit ihm die Wald- und Flächenbrandgefahr. Jedes Jahr fallen unzählige Wälder den Flammen zum Opfer. Oftmals sind die Ursachen auf das Verschulden von Menschen zurückzuführen. Nicht nur der hohe finanzielle Schaden für den Besitzer ist von hoher Bedeutung, auch die Zerstörung des natürlichen Lebensraumes für unzählige Lebewesen ist oftmals damit verbunden. Viele dieser Brände lassen sich durch einfache Tipps und Regeln vermeiden.

Die Feuerwehr Emsbüren weist ausdrücklich darauf hin, in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten besonders umsichtig in unseren Wäldern zu sein. Bereits eine belanglos weggeschmissene Zigarette kann verheerende Folgen haben. Ist erst einmal eine Zündquelle geschaffen, so breitet sich das Feuer in aller Regel rasend schnell aus. Aus dem Grunde herrscht bei der Feuerwehr bei Eingang eines Notrufes über einen Waldbrand die höchste Alarmstufe.

Um nicht in Gefahr zu laufen, einen Wald- oder Flächenbrand zu verursachen, sollten Sie die nachfolgenden Tipps beachten:

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Helfergottesdienst in der St. Andreas Kirche

Zu dem bereits traditionellen Helfergottesdienst trafen sich am vergangenen Freitag (16.05.2014) verschiedene Emsbürener Hilfsorganisationen in der St. Andreas Kirche. Neben der Feuerwehr Emsbüren beteiligten sich auch die DLRG, das THW, die Rettungshundestaffel, das DRK Elbergen sowie die Polizei. In einem ökumenischen Gottesdienst würdigten Dechant Thomas Burke und Pastor Marcus Droste den zahlreich erschienenen Helfen ihr Engagement im  Dienst am Nächsten.

Rund 100 Personen waren der Einladung der zwei Kirchengemeinden gefolgt. Die Feuerwehr beteiligte sich mit allen Abteilungen. So waren neben der Einsatzabteilung, auch die Kinderfeuerwehr, die Jugendfeuerwehr und die Alters- und Ehrenabteilung anwesend. Der Musikzug führte musikalisch durch den Abend.  Bereits seit 10 Jahren führen die Gemeinden im Zweijahres-Rhythmus den Helfergottesdienst durch. So konnte man in diesem Jahr ein kleines Jubiläum "feiern".

Im Mittelpunkt der Messe stand die Zusammenarbeit, die sich bei zahlreichen Einsätzen oftmals bewährt hatte. Viele schlimme Einsatzsituationen, bei denen es oftmals um Leben und Tod geht, sammeln die Kräfte im Laufe der Zeit. Mit diesen Eindrücken umzugehen, ist nicht immer einfach - umso wichtiger ist der Bereich der Notfallseelsorge. Dies verdeutlichten die beiden Vertreter der Kirchengemeinden im Rahmen des Gottesdienstes.

Um zu helfen, braucht man Hände. Dies schilderte  Marcus Droste in seiner Predigt und nahm es sich zum Anlass eine Besonderheit einzubinden. Auf einer Wand wurde Jesus ohne Hände aufgedruckt. Symbolisch drückte jeder Helfer seinen Fingerabdruck auf die Wand. Am Ende formten die Abdrücke die Hände Jesus. Droste brachte damit zum Ausdruck, dass jeder einzelne ein Teil Jesus sei und durch seine Hände geholfen wird.

Nach dem feierlichen Gottesdienst wurde der Abend mit einem gemütlichen Beisammensein beendet. Bei leckerem Essen vom Grill und verschiedenen Kaltgetränken klang der Abend aus.

 

Großbrand am Freitag in Emsbüren

Ein Großbrand auf dem Gelände eines Autoverwertungsbetriebes im Emsbürener Ortsteil Mehringen richtete am Freitagnachmittag hohen Sachschaden an. Um 15.47 Uhr wurde die Feuerwehr Emsbüren von der Einsatzleitstelle in Meppen alarmiert. Zu diesem Zeitpunkt waren schon große schwarze Rauchwolken über dem Emsbürener Himmel zu sehen und ließen bereits auf der Anfahrt einen Großbrand vermuten.

Nachdem die ersten Kräfte eintrafen, fanden sie eine Werkstatthalle auf dem Gelände eines Autohändlers vor, die in voller Ausdehnung brannte. Schnell wurde klar, dass enormer Bedarf an Wasser und Atemschutzgeräteträgern besteht. Der Einsatzleiter entschied sich daraufhin umgehend die Feuerwehren aus Salzbergen und Bramsche zur nachbarschaftlichen Löschhilfe hinzuzuziehen. Oberste Priorität war die Sicherung einer direkt angrenzenden Fahrzeuglackiererei. Was durch einer umfangreichen Riegelstellung auch gelang.

Mit vereinten Kräften konnten die Flammen bekämpft werden. Neben den Feuerwehren aus Emsbüren, Salzbergen und Bramsche waren mehrere DRK SEG-Einheiten aus dem gesamten Emsland, der ABC-Zug des DRK Bawinkel, die Polizei, die Untere Wasserbehörde, Bereitschaftsdienste der EVE und des Wasserverbandes Lingener Land und ein RTW im Einsatz.

Bürgermeister Bernhard Overberg, Fachbereichsleiter Ordnung Uwe Hilling, Regierungsbrandmeister Frank Knöpker sowie Abschnittsleiter Süd Alfons Acker verschafften sich vor Ort einen Eindruck von der Lage.

 

Einen detaillierten Bericht finden Sie hier